Themen der Fachtagungen  

Themen unserer Fachtagungen

 

Handlungsorientierte Methoden im Unterricht gezielt einsetzen und reflektieren


Die Attraktivität und Wirksamkeit von Unterricht wird nicht zuletzt durch die Auswahl und den Einsatz geeigneter Methoden bestimmt. Sie beeinflussen den Handlungsumfang und die Handlungsqualität von Lehrenden und Lernenden. Die Methodenkompetenz der Lehrenden ist hierbei Voraussetzung für die Entwicklung der Methodenkompetenz der Lernenden. Im handlungsorientierten Unterricht kommen Methoden zum Einsatz, welche einerseits eine Nähe zu den Inhalten und zu fördernden Kompetenzen aufweisen und andererseits mit der jeweiligen Lehrerpersönlichkeit im Einklang stehen. Je nach Zielsetzung wählen die Lehrenden aus ihrem persönlichen Methodenpool diejenigen Methoden aus, mit denen sie den Kompetenzzuwachs der Lernenden in besonderer Weise unterstützen können.

Im Seminar wird mit Hilfe von Selbsterfahrung an der eigenen Methodenkompetenz gearbeitet. Das Ziel besteht darin, das eigene Methodenrepertoire zu erweitern, verschiedene Methoden kennen zu lernen, ihre Wirkung selbst zu erfahren, um ihren Einsatz anschließend auf der Metaebene zu reflektieren. Hierbei werden wir auf verschiedene Methoden eines Methodenpools zurückgreifen, der im Rahmen des Projektes „Lernfeldorientierte Altenpflegeausbildung – Pflege von Menschen mit Demenz“ (LoAD) entwickelt wurde. Der Methodenpool beinhaltet beispielsweise Methoden zur Wahrnehmung, Methoden zum Erfahrungsaustausch, Methoden zur Erarbeitung, Methoden zur Systematisierung, Methoden zur Präsentation, Methoden zur Reflexion und Evaluation.


 

Assessmentinstrumente zur Bewertung der Pflege- und Lebensqualität von Menschen mit Demenz


„Lebensqualität“ und „Pflegequalität“ sind häufig benutzte Begriffe. Oft herrscht aber Unklarheit darüber, was diese Begriffe überhaupt bedeuten und wie sie sich im Falle von Demenz erfassen lassen. Die subjektive Lebensqualität von Menschen mit Demenz als Zielvariable beziehungsweise Outcome-Kriterium für die Qualität in der Versorgung und Betreuung gewinnt in Praxis und Forschung zunehmend an Bedeutung. Das Konzept Lebensqualität stellt die Ganzheitlichkeit des Menschen in den Vordergrund und beschränkt sich dabei nicht nur auf kognitive oder funktionale Defizite. Im Mittelpunkt der Tagung stehen praxisorientierte Verfahren zur Bewertung der Lebens- und Pflegequalität von Menschen mit Demenz, die auf unterschiedlichen theoretischen Konzepten basieren. Ebenso wird aufgezeigt, welche Chancen aber auch Risiken diese Assessmentinstrumente nicht nur in Bezug auf den Bereich des Pflegemanagements mit sich bringen.

Ausgehend von der noch geringen Verbreitung von Assessmentinstrumenten zur Bewertung  der Pflege- und Lebensqualität von Menschen mit Demenznist ein zentrales Anliegen dieser Tagung, ausgewählte entwickelte Verfahren zur Bewertung der Lebens- und Pflegequalität von Menschen mit Demenz vorzustellen. Anschließend soll die Bedeutung der vorgestellten Assessmentinstrumente für die Pflegepraxis kritisch beleuchtet werden.

Folgende konkrete Fragestellungen stehen dabei im Vordergrund:

  1. Welche Möglichkeiten zur Bewertung demenzspezifischer Lebens- und Pflegequalität gibt es bislang und wie sehen konkrete Instrumente aus?

  2. Welche besonderen Anforderungen stellt das Problemfeld Demenz an die Methodik beim Assessment demenzspezifischer Lebens- und Pflegequalität?

  3. Wie können solche Instrumente sinnvoll in den Pflegealltag integriert werden?



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