Ihre Ansprechpartnerin:

Dr. Jutta Hollander

 
Ihr Ansprechpartner:

Klemens Telaar

 
Projekt "Stark sein!" - Pressespiegel  
 

Stark sein!

Wünsche leben, Geschichte leben, mit dem Sterben leben

Entwicklung und Erprobung eines person-zentrierten palliativen Kurskonzepts

mit Menschen mit geistigen Behinderungen

 

Pressespiegel

 

Bericht der Münsterland-Zeitung vom 16.Juli 2013:

Gegenseitig stärken - Neues Projekt für ältere Menschen mit Behinderungen

 

“Stark sein!” So lautet der Titel eines Projekts für ältere Menschen mit Behinderungen, das jetzt begonnen hat. Das Projekt der Europäischen Senioren-Akademie (ESA) wird von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert.

“Menschen mit geistigen Behinderungen setzen sich mit ihrer Lebensgeschichte, ihren Erfahrungen und dem Sterben auseinander und tauschen sich in der Gruppe darüber aus. So machen sie sich gegenseitig ‘stark’. Sie sind dann in der Lage, auch anderen behinderten Menschen davon zu berichten und ihnen Mut zu machen, wenn sie sich in Krisensituationen befinden”, beschreiben die beiden Projektleiter Dr. Jutta Hollander und Klemens Telaar das ehrgeizige Ziel der ESA. Im Verlauf des einjährigen Projekts entwickeln und erproben sie eine Kursreihe für ältere Menschen mit geistigen Behinderungen. Während des Kurses stellen diese eine persönliche “Schatzkiste” aus ihren Wünschen an das Leben und Sterben zusammen: positive Ereignisse aus ihrer Lebensgeschichte, Erinnerungen an Freunde, Wünsche an eine schöne Wohnung, an leckeres Essen und Trinken, aber auch Gedanken zum Sterben und Schmerzen füllen die Schatzkiste. Die gesammelten Erinnerungen werden aufbewahrt, stetig ergänzt und sollen am Lebensende den sterbenden Behinderten und den anwesenden Mitbewohnern helfen, Gespräche zu führen und schwierige und schmerzhafte Situationen zu verarbeiten – oder einfach nur besser auszuhalten.

“Der Untertitel des Projekts heißt deshalb auch Wünsche leben – Geschichte leben – Mit dem Sterben leben”, so Klemens Telaar. “Inspiriert hat uns dabei der bekannte Satz des römischen Philosophen Seneca, dass man das ganze Leben lang lernen muss zu sterben”.

“Das Besondere ist, dass die Menschen mit Behinderung von Anfang an in die Entwicklung und Erprobung der Kursreihe einbezogen sind. Wir machen keine Kursreihe für unsere Teilnehmer, sondern mit ihnen. Wir setzen damit die Forderung nach Selbstbestimmung, Teilhabe und Inklusion um, wie es die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen verlangt”, ergänzt Dr. Jutta Hollander zur politischen Dimension des Projekts. Einrichtungen der Behindertenhilfe aus der Region sind herzlich willkommen, sich daran zu beteiligen.

 


Bericht des "Bocholter Reports" vom 20.07.2013   [Download pdf]


Pressebericht 1.Kurseinheit BBV  [Download pdf]

Pressebericht Abschluss 1.Kurseinheit BBV  [Download pdf]

Pressebericht zum Fachtag BZ  [Download pdf]

 


 

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